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Weiter als die Angst

Eine Theaterproduktion über Sophie Scholl und Anne Frank

 

Sophie Scholl und ihr Bruder Hans werden im Februar 1943 beim Verteilen von Flugbättern gegen die Nazi-Diktatur in der Münchner Universität erwischt und verhaftet. Sophie wird tagelang von Gestapo-Beamten verhört, bis sie sich mit ihrem Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" stellt und ihrem Todesurteil ausliefert.

Anne Frank führte vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944 Tagebuch. Bis zum Frühjahr 1944 schrieb sie ihre Briefe nur für sich selbst. Anne Frank beschloss, nach Kriegsende ein Buch zu veröffentlichen. Ihr letzter Eintrag datiert vom 1. August 1944. Am 4. August wurden die acht untergetauchten Juden von der »Gestapo« abgeholt und nach Bergen Belsen deportiert.

 

Die Idee/Die Umsetzung

Als Grundlage diente das Drehbuch „Sophie Scholl – die letzten Tage“ von Fred Breinersdorfer, das Theaterstück „Die Weiße Rose“ von Jutta Schubert und "Anne Frank – das Tagebuch“. Alle drei Stoffe werden ineinander verwoben, während sich die beiden Protagonistinnen immer wieder aus der Gegenwart heraus an vergangene Augenblicke ihrer Kindheit und Jugendzeit erinnern. 

Sophie Scholl kämpft mit ihrem Bruder Hans gegen das Hitler-Regime, den Krieg und die Ermordung an Millionen von Juden. Für diese Greueltaten steht der Name "Anne Frank". Auf der Bühne liegen sich beide zum Schluss in den Armen und sterben. Geht das? Es geht. Dank des Theaters.

 
 

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